Nachlese Opti4Apps Day: Direktes Feedback positiv (FOTO)

06.12.17 20:17 | Kategorie: | Von: Heidelberg Mobil International

  • Die Opti4Apps Projektpartner v. l. n. r.: Carsten Günther, Jens Korell, Daniel Ried, Thomas Immich, Frank Elberzhager, Achim Fürsich, Matthias Merdes, Simon André Scherr, Konsta

Heidelberg (ots) -

Am 22.11.2017 fand im Studio Villa Bosch in Heidelberg der zweite Projekttag des BMBF-geförderten Forschungsprojekts Opti4Apps statt. Unter dem Motto "Den Nutzer im Blick" zeigten Partner der Projektgruppe in Präsentationen und Praxisbeiträgen, wie die Qualität mobiler Anwendungen durch die frühzeitige Erfassung und Umsetzung von Nutzerfeedback gesichert werden kann.

Gemeinsam mit Projektleiter Daniel Ried eröffnete Carsten Günther, Koordinator des Forschungsvorhabens und Geschäftsführer des Gastgebers Heidelberg Mobil International GmbH, die Veranstaltung. Zunächst reflektierten die Projektpartner auf dem internen Konsortialtreffen ihre Projektergebnisse. Am Nachmittag erhielt dann auch die interessierte Öffentlichkeit Gelegenheit, im regen Austausch mit Teilnehmern, Referenten und Gastrednern mehr über die diversen Aspekte rückmeldungsbasierter Qualitätssicherung zu erfahren.

Der Beitrag von Thomas Immich (Centigrade GmbH) widmete sich dem Thema Lean UX in der Praxis und zeigte auf, wie es dank schlanker User Experience Methoden gelingen kann, nutzerzentriert und trotzdem agil zu arbeiten.

"Sag's mit einem Lächeln!" lautete der Vortrag von Simon André Scherr (Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE)), der einen ebenso informativen wie witzigen Einblick in den historischen Ursprung von Emojis bot. Zuhörer erfuhren nicht nur, woher das Lächeln des Smileys kommt, sondern auch, wie Emotionen grafisch ausgedrückt werden können, um Nutzerfeedback zu repräsentieren.

Michael Bauer vom UniTyLab der Hochschule Heilbronn referierte zum Thema "Mining Feedback and Development Data". Im Mittelpunkt stehen hierbei Fehlermuster, die sich aus dem Nutzungsverhalten der App-User ergeben und deren Analyse und Identifikation schließlich entscheidend dazu beitragen kann, die Usability zu steigern.

Dem Datenschutz wandte sich nach der Kaffeepause Andreas Fritsch zu, dessen Team am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die Software-Anwendung AVARE entwickelt. AVARE soll Nutzern die digitale Souveränität über ihre personenbezogenen Daten zurückgeben, und zwar nicht nur auf Smartphone und PC, sondern auf verschiedensten Endgeräten vom Pkw bis hin zum Smart-TV.

Im Anschluss berichteten Barbara Paech und Anja Kleebaum von der Universität Heidelberg aus dem DFG-Schwerpunktprogramm 1593 "Design for Future - Managed Software Evolution". Mit den Schwerpunktthemen Continuous Software Engineering und nachvollziehbare Qualitätssicherung bietet ihr Projekt CURES Anknüpfungspunkte zu Opti4Apps auf einer weiter gefassten Software-Ebene.

Was es mit der Legende von JUnit auf sich hat und welche Rolle die testgetriebene Entwicklung für die Qualitätssicherung spielt, verriet Matthias Merdes (Heidelberg Mobil International GmbH) zum Abschluss der Veranstaltung.

Wir danken allen Referenten und Teilnehmern und insbesondere den Vertretern des Projektträgers Karlsruhe für einen gelungenen und anregenden OptiApps Day und freuen uns schon jetzt auf den nächsten Projekttag an der Hochschule Heilbronn!

Nähere Informationen zum Forschungsprojekt unter www.opti4apps.de. Ansprechpartner: Dr. Carsten Günther +49 6221 / 4299 - 300