MSH Medical School Hamburg auf Wachstumskurs am Harburger Binnenhafen Campus »Arts and Social Change« in ehemaliger Seifenfabrik (FOTO)

10.02.18 20:18 | Kategorie: | Von: MSH Medical School Hamburg

  • MSH Medical School Hamburg auf Wachstumskurs am Harburger Binnenhafen / Campus »Arts and Social Change« in ehemaliger Seifenfabrik / Im Austausch mit der Geschäftsführerin, Pro

Hamburg (ots) -

Die MSH Medical School Hamburg bleibt weiter auf Wachstumskurs und hat feierlich den neuen Campus »Arts and Social Change« am Harburger Binnenhafen eröffnet. Auf über 2.500 Quadratmetern ist dort seit dem Wintersemester 2017/2018 das Department Family, Child and Social Work in einer ehemaligen Seifenfabrik angesiedelt und befindet sich nun unter einem Dach gemeinsam mit dem Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit auf weiteren 2.000 Quadratmetern.

Der neue Campus »Arts and Social Change« bietet in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Seifenfabrik am Harburger Binnenhafen eine weitläufige Lern- und Arbeitslandschaft in einer außergewöhnlichen Atmosphäre: Neben klassischen Seminarräumen stehen Atelierflächen, ein Musik- und Bewegungsraum, eine Theaterwerkstatt mit Bühne sowie ein Beratungs- und Therapieraum zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch PC-Arbeitsplätze, eine Fachbibliothek und eine Lounge für Studierende.

Das Department Family, Child and Social Work umfasst die Studiengänge Soziale Arbeit und Transdisziplinäre Frühförderung und befindet sich nun unter einem Dach mit dem Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit. Dieses Department ist bereits zum Wintersemester 2016/2017 an den Harburger Binnenhafen gezogen und bietet die Studiengänge Expressive Arts in Social Transformation (EAST), Intermediale Kunsttherapie und Kunstanaloges Coaching an sowie ab Herbst 2018 den Studiengang »Art and Critical Thinking«.

»Ich freue mich, dass der neue Campus in der ehemaligen Seifenfabrik Raum für spannende soziale und künstlerische Praxisprojekte bietet und Platz für interdisziplinäre Forschung und Praxis«, sagt Ilona Renken-Olthoff, Geschäftsführerin der MSH. »Ich bin davon überzeugt, dass durch den gemeinsamen Campus sehr viele Synergien entstehen.«

Innovationsteam bestehend aus Studierenden, Lehrenden und der Geschäftsführerin

Das Besondere: Bereits in der Planungsphase wurden Entscheidungen zur räumlichen Gestaltung der Fläche gemeinsam im Innovationsteam - bestehend aus Studierenden, Lehrenden und der Geschäftsführerin - getroffen und deren Realisierbarkeit in der Bauphase kontinuierlich überprüft. In einer Rekordzeit von neun Monaten haben sie gemeinsam das Raumkonzept erstellt und die Vision des Departments Family, Child and Social Work realisiert.

»Wer Transdisziplinäre Frühförderung oder Soziale Arbeit studiert kann nicht nur in Seminaren sitzen, zuhören und lernen, sondern muss Methodenkompetenz entwickeln und sich selbst ausprobieren können. Hier können wir uns begegnen, bewegen, spielen, musizieren, philosophieren, Beratung üben, diskutieren und sinnieren«, sagt Prof. Dr. Liane Simon, Leiterin des Departments Family, Child and Social Work.

Charme der ehemaligen Seifenfabrik

Ein Großteil der Seminar- und Arbeitsräume ist bewusst im Industrie-Look gehalten worden: Dies ermöglicht ein hohes Maß an Flexibilität in der Seminargestaltung und die Abbildung unterschied-lichster Lebenswelten und Sozialräume. Die Fläche versteht sich als Resonanzraum, der flexibel und offen für eine aktive Ausgestaltung durch Studierende, Lehrende und den Praxispartnern vor Ort sein will. Die neuen Räumlichkeiten wollen den Anforderungen einer modernen, auf Selbstverantwortung und Aktivität angelegten Lehre genauso gerecht werden wie einer fundierten und auf Veränderung ausgerichteten Praxisforschung.

»Die Schwerpunkte Kreative Methoden und Persönliche Reflexion sind in der Form an keiner anderen Hochschule zu finden«, sagt Prof. Dr. Liane Simon. Besonders deutlich wird dies im großen Eingangsbereich, der zugleich als Atelier genutzt wird, dem Bewegungs- und dem Musikraum sowie der Theaterwerkstatt. »Diese Räume ermöglichen in besonderer Weise Selbsterfahrungen in sich wechselnden Kontexten, die Auseinandersetzung mit dem eigenen kreativen Potenzial und die Interaktion im kreativen Prozess«, sagt Prof. Dr. Thorsten Bührmann, stellvertretender Leiter des Departments. Die Fläche biete daher viel Freiraum, die die Studierenden, Lehrenden und Praxispartner anrege, sich auch außerhalb regulärer Lehrveranstaltungen forschend und gestaltend mit Bewegung, Kunst und Musik sowie Beratung und Lebenshilfe zu beschäftigen.

Bei der feierlichen Eröffnung des neuen Campus »Arts and Social Change« haben Studierende und Lehrende allen interessierten Gästen und geladenen Praxispartnern die neuen Räumlichkeiten bei einer Campusführung gezeigt. Abgerundet wurde die Feier durch Workshops und Ausstellungen der Studierenden.

Über die MSH Medical School Hamburg

Die MSH Medical School Hamburg, University of Applied Sciences and Medical University, ist eine private, staatlich anerkannte Hochschule in der Freien und Hansestadt Hamburg mit Sitz in der Hafencity. Sie wurde 2009 von der Geschäftsführerin Ilona Renken-Olthoff gegründet und startete 2010 mit sechs Studiengängen. Seitdem erweiterte sich das Studienangebot auf insgesamt elf Bachelor- und zehn Masterstudiengänge, die erfolgreich akkreditiert sind und somit ein Höchstmaß an Qualität und Transparenz gewährleisten. Das Besondere an der MSH ist, dass sie zwei Fakultäten vereint: Die Fakultät Gesundheit, mit dem Status einer Fachhochschule, arbeitet in Lehre, Forschung und wissenschaftlicher Weiterbildung stark anwendungsorientiert. Die Fakultät Humanwissenschaften nutzt ihren Status als wissenschaftliche Hochschule, die einer Universität gleichgestellt ist. Studierende können somit zwischen einem Fachhochschulstudium und einem universitären Studium wählen und ihre Karriere ihren Stärken und Talenten entsprechend planen. Mittlerweile studieren circa 2.800 Studierende an der MSH und schätzen den Campus inmitten der modernen und aufstrebenden Hafencity sowie den Campus »Arts and Social Change« in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Fabrik am Harburger Binnenhafen.