17 trifft 70: Kultur verbindet Jung und Alt aus einem Stadtteil Wege aus der Isolation f├╝r Senioren mit kleiner Rente Jugendliche zeigen Engagement (FOTO)

23.08.19 20:19 | Kategorie: | Von: KulturistenHoch2

  • Freunde von Anfang an. Gemeinsam Kultur erleben. Die Hamburger Initiative KulturistenHoch2 nutzt Kunst und Kultur, um Jugendliche und alte Menschen zusammenzubringen. Ein Konzept,

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Hamburg (ots) -

Wege aus der Isolation f├╝r Senioren mit kleinem Einkommen in der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Initiative KulturistenHoch2 nutzt die verbindende Kraft von Kunst und Kultur, um Jugendliche und alte Menschen zusammenzubringen. Tandems aus Oberstufensch├╝lern und wirtschaftlich sowie teilweise k├Ârperlich eingeschr├Ąnkten Senioren erfahren rund um gemeinsame Konzert-, Ausstellungs-, Theater- oder Festivalbesuche die Lebenswelten der anderen. Die Besuche im Hamburger Kulturleben schaffen Gemeinsamkeit und Gelegenheit, den Kontakt zwischen den Generationen zwanglos herzustellen, Teilhabe, Begegnung und Austausch zu f├Ârdern und den Zusammenhalt in den Nachbarschaften zu st├Ąrken. Unter der Schirmherrschaft von Hamburgs Erstem B├╝rgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat das Projekt seit seiner Gr├╝ndung vor drei Jahren bereits mehr als 600 Mal Alt und Jung ├╝ber Kultur zusammenbringen k├Ânnen. Die kostenlosen Karten stellt der Kooperationspartner KulturLeben Hamburg e.V. zur Verf├╝gung und ein bundesweites Rollout der KulturistenHoch2 ist eingeleitet.

"Jugendliche der Generation Z lernen durch das soziale Engagement Verantwortung in der Gesellschaft zu ├╝bernehmen", sagt Christine Worch, Initiatorin der KulturistenHoch2. Einsamkeit treffe vermehrt alte Menschen. Diese seien eine sehr bedeutende Gruppe in Hamburg, zumal in den kommenden Jahren ihr Anteil an der Bev├Âlkerung weiter zunehmen werde. Dies bedeute auch, dass die soziale Spaltung unserer Gesellschaft mit dem demografischen Wandel tiefer werde, denn die Zahl der Menschen, die im Alter arm seien, steige. Armut bedeute f├╝r sie, nur wenig zum Leben zu haben. "Durch die gemeinsamen Kulturerlebnisse mit den Jugendlichen erfahren und genie├čen sie Teilhabe. Die Initiative KulturistenHoch2 nutzt Kunst und Kultur nicht nur, um verschiedene Generationen, sondern auch verschiedene pers├Ânliche und kulturelle Lebenswelten miteinander zu vernetzen", erg├Ąnzt Worch.

Die teilnehmenden Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler melden sich freiwillig f├╝r ein Schuljahr, = Projektjahr, zu diesem Ehrenamt. Zu Beginn absolvieren sie ein Training. Sie bew├Ąltigen diverse Alltags- und f├╝r das Projekt relevante Situationen im Alterssimulationsanzug, erlernen theoretische Grundlagen zum Thema Altern und auch ein Kommunikationstraining, um ├älteren empathisch begegnen zu k├Ânnen. W├Ąhrend des Projektjahres begleiten sie mindestens drei Mal einen ├Ąlteren Menschen und werden an ihrer jeweiligen Schule vom Team der KulturistenHoch2 durch Workshops zu den Themen Demografischer Wandel, Zivilgesellschaftliches Engagement und Themen der Kulturellen Bildung gef├Ârdert. 50 Prozent der teilnehmenden Jugendlichen haben Migrationshintergrund.

Rund 160 ├Ąltere und 168 j├╝ngere Menschen aus sieben Hamburger Bezirken nehmen im laufenden Projektjahr an KulturistenHoch2 teil. Die j├╝ngste Teilnehmerin ist 16, die ├Ąlteste 92 Jahre alt. Das Durchschnittsalter unter den ├Ąlteren Kulturisten bel├Ąuft sich aktuell auf 77,4 Jahre. Eine regelm├Ą├čige Ansprache von Seniorinnen und Senioren auf Informationsveranstaltungen h├Ąlt die Teilnehmer-Anzahl stabil.

KULTURISTENHOCH2 ist eine Initiative der gemeinn├╝tzigen Stiftung Generationen-Zusammenhalt mit Sitz in Hamburg. R├╝ckfragen bitte an: Jennifer Lim, Mobil: 01522 754 2883, Tel. 040 2090 5331, Alexanderstra├če 32, 20099 Hamburg Original-Content von: KulturistenHoch2, ├╝bermittelt durch news aktuell